Stand: 18.06.2018 15:43 Uhr

Entdeckter Tigerpython aus Zirkus ausgebüxt

Der Tigerpython, der am Sonntag in der Weser zwei Sportfischer aufgeschreckt hatte, ist offenbar aus einem Zirkus ausgebüxt.

Die am Montagmorgen in der Weser gefundene Würgeschlange ist offenbar aus einem Zirkus entkommen. Wie die Polizei NDR 1 Niedersachsen mitteilte, hatte der Zirkus in der vergangenen Woche auf den Weserwiesen gastiert. Dass der dreieinhalb Meter lange Tigerpython fehlte, sei den dortigen Mitarbeitern aber erst heute aufgefallen. Die Schlange hatte am Sonntagmorgen an der Weser im Landkreis Hameln-Pyrmont zwei Sportfischer aufgeschreckt. Laut Polizei lag das etwa 30 Kilogramm schwere Tier am Weserufer bei Emmerthal. Jenes auf Beute lauernde Verhalten ist für die Tiere typisch. Mit Hilfe der Experten eines Tierparks konnte die Python eingefangen werden.

Dritter exotischer Tierfund

Laut den Experten können Tigerpythons für den Menschen durchaus gefährlich werden. Sofern sich der Python bedroht fühle, beißt er zunächst zu und würgt seine Opfer dann zu Tode. Die Würgeschlange ist das dritte exotische Tier, das innerhalb weniger Tage im Landkreis Hameln-Pyrmont aufgefunden wurde. Zuvor waren in Holzhausen eine Mexikanische Rotknie-Vogelspinne und in Bad Pyrmont eine Kalifornische Kettennatter entdeckt worden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 18.06.2018 | 17:00 Uhr

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