Stand: 16.06.2020 13:02 Uhr

Autoknacker flüchten vor Polizei und verunglücken

Drei Autoaufbrecher haben sich am frühen Dienstagmorgen in Hannover eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert und dabei einen Unfall auf der A2 verursacht. Zwei der Tatverdächtigen wurden laut Polizei verletzt. Sie konnten gefasst werden und kamen ins Krankenhaus - ein dritter flüchtete.

Mindestens drei Autos aufgebrochen

Nach Angaben der Beamten hatten die Täter zunächst zwei abgestellte Fahrzeuge im hannoverschen Stadtteil Stöcken sowie ein weiteres in der Nordstadt aufgebrochen. Die alarmierten Polizisten konnten daraufhin in der Nähe einen verdächtigen Wagen ausmachen. Der Fahrer beschleunigte plötzlich und ergriff die Flucht. Mit stellenweise mehr als 165 Kilometern pro Stunde sei das Fahrzeug anschließend durch die Stadt Richtung Westschnellweg gerast.

Gegenstände aus dem Fenster geworfen

Während der Fahrt warfen die Tatverdächtigen mehrfach Gegenstände auf die Fahrbahn, durch die auch ein Streifenwagen beschädigt wurde. Schließlich bog das Auto auf die A2 ab, dann verlor der Fahrer die Kontrolle. Der Wagen verunglückte. Zwei 34 und 43 Jahre alte Insassen konnten gefasst werden. Sie kamen mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.

Fahndung nach drittem Täter erfolglos

Der mutmaßliche Fahrer des Wagens flüchtete zu Fuß. Bei der Suche nach ihm setzten die Beamten auch einen Hubschrauber ein - allerdings ohne Erfolg. Im Nachgang stellte die Polizei auf der Fluchtroute durch die Stadt mehrere Gegenstände sicher, bei denen es sich möglicherweise um Diebesgut handelt. Die Polizei ermittelt nun, ob weitere Fahrzeugaufbrüche den Verdächtigen zugeordnet werden können.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 16.06.2020 | 13:30 Uhr

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