Stand: 08.09.2020 11:26 Uhr

Wegen Nazi-Foto: VW kündigt Händler in Mexiko

Das Volkswagen-Logo an den VW-Verwaltungsgebäuden in Wolfsburg © dpa - Bildfunk Foto: Rainer Jensen
Volkswagen hat sich von einem mexikanischen Autohändler getrennt, in dessen Geschäftsräumen ein Hitler-Bild hing. (Themenbild)

Volkswagen hat sich nach heftiger Kritik wegen Fotos aus der NS-Zeit in den Räumen eines Autohauses in Mexiko-Stadt von dem Händler getrennt. "Das Unternehmen hat beschlossen, sämtliche Geschäftsbeziehungen zu beenden", erklärte der Konzern am Dienstag. "Wir verurteilen den Gebrauch der Bilder, die in der Einrichtung zu sehen waren. Sie zeigen ein Regime, das auf Hass und Diskriminierung setzte in einer geschichtlichen Epoche, die glücklicherweise hinter uns liegt." Eine Frau hatte am vergangenen Wochenende auf Twitter ein Foto aus den Geschäftsräumen des VW-Autohauses veröffentlicht. Darauf ist an der Wand ein Bild von der Grundsteinlegung des Volkswagen-Stammwerks im heutigen Wolfsburg im Jahr 1938 mit Adolf Hitler und zahlreichen Hakenkreuzen zu sehen. Der Konzern entschied sich für die Kündigung, nachdem auch das Simon-Wiesenthal-Zentrum Konsequenzen verlangt hatte.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 08.09.2020 | 13:30 Uhr

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