Stand: 21.04.2021 14:05 Uhr

Vorzeitige Impfungen in Peine: Verfahren eingestellt

Eine Tafel weist auf das Amtsgericht, das Landgericht und die Staatsanwaltschaft Hildesheim vor dem entsprechenden Gebäude hin. © picture alliance/Holger Hollemann/dpa Foto: Holger Hollemann
Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt. (Archivbild)

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat in der sogenannten Peiner Impf-Affäre das Verfahren wegen eines Anfangsverdachts eingestellt. Das bestätigte der Sprecher des Landkreises. Landrat Franz Einhaus (SPD) sowie der Geschäftsführer des Klinikums und dessen Mitarbeitende waren gegen Covid-19 geimpft worden, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren. Die Staatsanwaltschaft war mehreren Anzeigen nachgegangen. Unklar ist noch, zu welchem Schluss die Kommunalaufsicht im niedersächsischen Innenministerium kommt: Es prüft die Angelegenheit und hat dazu eine mehrseitige Stellungnahme des Landkreises erhalten.

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