Stand: 16.09.2018 13:15 Uhr

VW stellt E-Auto-Plattform MEB vor

Volkswagen will den Umbau zum E-Autobauer vorantreiben: Das erste E-Modell des Konzerns soll zwar erst Ende 2019 vom Band rollen - doch dann soll es, nach VW-Vorstellungen, ganz schnell gehen: Bereits im Jahr 2022 sollen rund zehn Millionen Autos des Konzerns auf dem sogenannten modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) basieren. Dies sagte Thomas Ulbrich, E-Mobilitätsvorstand von VW, in einem internen Interview, über das die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Konkret spricht Ulbrich laut dpa von vier Konzernmarken und 27 Modellen. VW will demnach den MEB am Montag in Dresden vorstellen. Dort soll auch ein Prototyp der sogenannten Volks-Wallbox erstmals zu sehen sein. Laut Ankündigung soll mit dem Heim-Ladegerät für E-Autos der Akku innerhalb von 30 Minuten zu 80 Prozent geladen sein.

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34 Milliarden Euro für den Wandel

VW hatte im vergangenen Jahr massive Investitionen für Wandel zur Elektromobilität angekündigt. Bis 2022 sollen 34 Milliarden Euro in die Entwicklung von E-Autos sowie des autonomen Fahrens, neuen Mobilitätsdiensten und Digitalisierung investiert werden. Bis 2025 sollen laut früheren Angaben über 80 neue Modelle mit E-Motor auf den Markt kommen. Die Umstellung der gesamten Modellpalette auf E-Mobilität soll 2030 abgeschlossen sein, hieß es.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 17.09.2018 | 08:00 Uhr

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