Stand: 15.02.2019 13:45 Uhr

VW-Konzern verkauft weltweit weniger Autos

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882.000 Autos verkaufte Volkswagen im Januar weltweit. (Archivbild)

Der Start ins Jahr 2019 war für Volkswagen nicht so gut wie erhofft: Wegen geringerer Verkäufe in China und Amerika lieferte der Konzern im Januar 1,8 Prozent weniger Fahrzeuge aus als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Insgesamt verkaufte der Autohersteller 882.000 Fahrzeuge weltweit. Das teilte Volkswagen am Freitag mit. Trotz des leichten Minus' sei es aber gelungen, so der Konzern, in einem rückläufigen Weltmarkt Anteile zu gewinnen: Auf dem größten Einzelmarkt China schnitt Volkswagen den Angaben zufolge mit einem Rückgang um 2,9 Prozent auf 387.300 Stück besser ab als der Gesamtmarkt. Und auch in Südamerika und Asien gab es im Januar ein Minus von 4,9 beziehungsweise 3,1 Prozent - allerdings in einem noch stärker rückläufigen Gesamtmarkt, was Volkswagen als Erfolg verbucht. In Zentral- und Osteuropa, wo laut Volkswagen ein Plus von 3,3 Prozent erzielt wurde, und in Westeuropa und Deutschland bewegen sich die Zahlen mit 278.300 und 98.600 verkauften Fahrzeugen auf Vorjahresniveau.

Kältewelle beschert Volkswagen einen Rückgang

In Nordamerika lieferte Volkswagen im Januar 64.400 Fahrzeuge an seine Kunden aus - ein Rückgang von 5,2 Prozent. Ein ausschlaggebender Faktor sei die extreme Kältewelle gewesen, die zu Jahresbeginn vor allem den Mittleren Westen lahmlegte, heißt es. In den USA waren es demnach 43.100 Auslieferungen (minus 2,8 Prozent) und in Kanada 6.300 Auslieferungen (minus 8,3 Prozent).

"Solide ins neue Jahr gestartet"

"Der Volkswagen Konzern ist mit einem relativ stabilen Auslieferungsergebnis solide ins neue Jahr gestartet", resümierte Volkswagen-Konzernvertriebschef Christian Dahlheim. "Es ist ein gutes Ergebnis, dass wir in einem weltweit insgesamt rückläufigen Gesamtmarkt Marktanteile dazugewinnen konnten."

Porsche mit dem größten Rückgang

Unter den einzelnen Marken fuhr Audi im Januar ein Minus von 3,0 Prozent und lieferte 144.700 Autos weniger aus. Die Kernmarke VW Pkw kam auf 515.500 Auslieferungen - ein Minus von 3,4 Prozent. Schlusslicht ist Porsche: Die Sportwagentochter brach um 16,1 Prozent ein und lieferte 18.800 Autos aus.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 15.02.2019 | 12:00 Uhr

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