Stand: 17.01.2020 16:36 Uhr

VW-Dieselaffäre: Kritik an Winterkorn-Anklage

Im Diesel-Verfahren stellt das Landgericht Braunschweig offenbar Teile der Betrugsanklage gegen den früheren VW-Chef Martin Winterkorn infrage. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" am Freitag. Bereits im September hatte die zuständige Kammer einige Punkte als nicht "ausermittelt" gesehen, heißt es. Nun sollen sich die Bedenken des Richters verdichten. Einzelne Ansätze der Staatsanwaltschaft werden demnach für "nicht zielführend" gehalten, ein "hinreichender Tatverdacht" soll teilweise nicht abzusehen sein, schreibt das Magazin. Unter anderem den Vorwurf strafbarer Werbung für manipulierte Diesel in den USA schätze das Gericht als unbegründet ein. Winterkorn wird unter anderem vorgeworfen, Anleger im Jahr 2015 vorsätzlich zu spät über die Risiken der Dieselaffäre informiert und damit gegen das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) verstoßen zu haben.

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Martin Winterkorn, damals Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, Hans Dieter Pötsch, damals Vorsitzender des Aufsichtsrats der Volkswagen AG und Herbert Diess, damals Vorstandsmitglied des Automobilbauers BMW im Portrait. © dpa Foto: Wolf, Hase, Pförtner

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 17.01.2020 | 17:00 Uhr

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