Stand: 22.10.2020 12:54 Uhr

VW-Abgasskandal: Erneute Durchsuchungen bei Conti

Ein Stop-Schild ist vor einem Continental-Logo zu sehen. © picture alliance Foto: Roberto Pfeil
Bei Continental hat es erneut Durchsuchungen gegeben. (Themenbild)

Ermittler haben im Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal erneut den Automobilzulieferer Continental durchsucht. Betroffen waren am 22. September die Standorte Hannover und Regensburg, wie ein Conti-Sprecher am Donnerstag bestätigte: "Wir kooperieren unverändert vollumfänglich." Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" über die Ermittlungen berichtet. Bereits Anfang Juli hatte es in der Sache erste Durchsuchungen bei Conti gegeben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover sagte am Donnerstag, dass sich daraus Hinweise ergeben hätten, dass weitere Unterlagen benötigt werden und weitere Personen betroffen sein könnten. Anfang Juli hatten die Ermittler mitgeteilt, dass sieben Ingenieure sowie zwei Projektleiter unter Verdacht stehen. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Beihilfe zum Betrug und der mittelbaren Falschbeurkundung in den Jahren 2006 bis 2015.

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Vor der Unternehmenszentrale der Continental AG in Hannover steht ein Einsatzfahrzeug der Polizei. © dpa/picture-alliance Foto: Ole Spata

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Der Braunschweiger Dom von oben. © NDR Foto: Julius Matuschik
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NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 22.10.2020 | 13:30 Uhr

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