Monitor eines ein Radonmessgerät. © picture alliance/dpa-Zentralbild Foto: Hendrik Schmidt

Ungewöhnlich hohe Radon-Werte in Städten im Harz

Stand: 23.12.2020 12:39 Uhr

Das Land hat drei Gemeinden im Süden Niedersachsens mit hohem Radon-Aufkommen als Vorsorgegebiete ausgewiesen. Dort werde der Grenzwert des Gases wohl überschritten, teilte das Umweltministerium mit.

In Goslar, Clausthal-Zellerfeld und Braunlage müssen Arbeitgeber nun regelmäßig die Radon-Werte in Räumen messen und an die zuständige Behörde melden. Privatpersonen können sich freiwillig an den Messungen beteiligen, um möglichst viele Daten zu sammeln, sagte ein Ministeriumssprecher.

Zweithäufigster Auslöser für Lungenkrebs

Das geruchs- und geschmacksneutrale Radon kommt laut Ministerium als Edelgas natürlicherweise im Boden vor und gelangt durch undichte Stellen in die Gebäude. In hohen Dosen kann es die Lungen schädigen. Nach dem Rauchen ist es der zweithäufigste Auslöser für Lungenkrebs. Neben regelmäßigem Lüften senken bauliche Maßnahmen zur Gebäudeabdichtung das Risiko.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 23.12.2020 | 12:00 Uhr

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