Stand: 03.01.2018 11:52 Uhr

Türke wegen PKK-Mitgliedschaft angeklagt

Gegen einen 57-jährigen Mann aus Salzgitter ist Anklage wegen Mitgliedschaft in der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK erhoben worden. Das hat die Generalstaatsanwaltschaft Celle am Mittwoch mitgeteilt. Laut Anklage soll der Türke von März 2014 bis Ende Juni 2015 für die Terrororganisation im Bereich Salzgitter tätig gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er eine "herausgehobene Leitungsfunktion" hatte.

Mann seit Juli in U-Haft

Als Gebietsleiter habe er sich um Organisatorisches, aber auch um finanzielle, personelle und propagandistische Angelegenheiten gekümmert, hieß es. Der Mann sitzt seit Mitte Juli vergangenen Jahres in Untersuchungshaft.

Mutmaßlicher Gebietsleiter von Oldenburg angeklagt

Erst im Oktober vergangenen Jahres war ein mutmaßlicher PKK-Aktivist von der Generalstaatsanwaltschaft aus ähnlichen Gründen angeklagt worden. Auch ihm legt die Behörde zu Last, als Gebietsleiter aktiv gewesen zu sein - allerdings im Raum Oldenburg. Die PKK gilt in Deutschland als terroristische Vereinigung und ist seit 1993 verboten.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 03.01.2018 | 14:30 Uhr

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