Stand: 15.03.2020 09:20 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

Talsperren im Harz so voll wie lange nicht

Die Odertalsperre bei Bad Lauterberg im Harz. © imago/F.Berger
Die Stauseen im Harz - wie hier die Odertalsperre - sind nach dem Regen in den ersten beiden März-Wochen wieder gut gefüllt. (Archivbild)

Aufatmen bei den Harzwasserwerken: Der ergiebige Regen der vergangenen Wochen hat die Talsperren im Harz gut gefüllt. Inzwischen befinden sich in den Stauseen nach Angaben der Harzwasserwerke wieder rund 150 Millionen Kubikmeter Wasser. Ende Februar waren es erst rund 65 Millionen Kubikmeter. Der jetzige Stand entspreche einem Füllungsgrad von 82 Prozent. Damit seien die Bedenken vorerst vom Tisch, dass die Trinkwasserversorgung gefährdet sein könnte, sagte ein Sprecher der Harzwasserwerke.

Zu wenig Wasser seit Sommer 2018

Seit Anfang März stieg der Füllungsgrad der sechs großen Talsperren im westlichen Teil des Harzes jeden Tag insgesamt um fast eine Million Kubikmeter Wasser. Seit dem Rekordsommer 2018 hatten sich die Harzwasserwerke immer wieder Sorgen um die künftige Trinkwasserversorgung gemacht. Noch Ende Januar lag der Füllungsgrad der sechs Talsperren lediglich bei 55 Prozent. Der Winter war bis dahin erneut vergleichsweise trocken gewesen. Jetzt hat sich die Lage erstmals entspannt.

Weitere Informationen
Eine Hütte steht vor einem See in einer Schneelandschaft.

"Ein guter Vorrat" - Harzer Talsperren füllen sich

Nach den trockenen Phasen im Dezember und Januar entspannt sich die Situation an den Talsperren im Harz. Die Pegelstände steigen nach andauernden Regenfällen stetig. (27.02.2020) mehr

Der große Oderteich liegt in Mitten von Wäldern in der Sonne. © Harzwasserwerke GmbH

Zu wenig Wasser: Lage in Talsperren angespannt

Kaum Regen, kein Schnee: Die Talsperren führen ungewöhnlich wenig Wasser, teilten die Harzwasserwerke mit. Im Notfall sollen Prioritäten gesetzt werden - das Trinkwasser geht vor. (28.01.2020) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 16.03.2020 | 07:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Durch Blätter ist das VW-Logo auf einem Dach in Wolfsburg zu sehen. © picture alliance/Sina Schuldt/dpa Foto: Sina Schuldt

Dieselbetrug: Anklage gegen weitere VW-Mitarbeiter

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig klagt acht weitere VW-Mitarbeiter wegen Softwaremanipulation an. Sie sollen sich durch die verfälschten Stickoxid-Werte auch selbst bereichert haben. mehr

Das Göttinger Klinikum aus der Luft.  Foto: Thomas Meder

UMG-Baugesellschaft: Landtag gibt 17,61 Millionen

Die Kosten für die Baugesellschaft der Universitätsmedizin Göttingen sind für zehn Jahre finanziert. Der Haushaltsausschuss im Landtag gab grünes Licht für einen 17,61-Millionen-Etat. mehr

Die Feuerwehr löscht im Dunkeln eine brennende Scheune. © HannoverReporter

Einbeck: Weitere Vorwürfe gegen Brandstifter

Dem mutmaßlichen Serienbrandstifter aus Einbeck werden weitere Straftaten vorgeworfen. Der 23-Jährige soll auch ein Auto gestohlen und in Hotels die Zeche geprellt haben. mehr

Ein Pfeil weist zum Haupteingang der N-Bank in Hannover. © dpa-Bildfunk Foto: Holger Hollemann

Corona-Schnellkredit für kleine Firmen kommt

Mit einem neuen Kreditprogramm will die landeseigene NBank ab Oktober kleine Unternehmen ansprechen. Diese können dann bis zu 200.000 Euro aufnehmen, um Corona-Einbußen aufzufangen. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen