Stand: 28.10.2021 08:09 Uhr

Synagogen-Anschlag gut geheißen: Rechtsextremist verurteilt

Justitia © dpa
Ein Mann aus Bad Lauterberg wurde verurteilt, weil er den Anschlag von Halle im Internet öffentlich gut hieß. (Themenbild)

Ein bereits einschlägig bekannter Rechtsextremist aus Bad Lauterberg wurde am Mittwoch vom Amtsgericht Herzberg wegen der Billigung von Straftaten sowie der Verbreitung von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe verurteilt. Er muss 4.000 Euro zahlen, weil er im Oktober 2019 den Anschlag auf die Synagoge in Halle öffentlich gut geheißen hat: Dies habe er mit Sprachnachrichten in einem Messenger-Dienst getan, urteilte das Amtsgericht Herzberg. Außerdem habe der 25-Jährige dort eine Datei mit Texten von Joseph Goebbels hochgeladen. Erstmals aufgefallen war er in einem Strafverfahren gegen einen Salafisten aus Northeim vor vier Jahren: Er hatte diesem bei der Vorbereitung eines Sprengstoffanschlages geholfen. Der Mann hatte sich in dem ersten Prozess offen als überzeugter Nationalsozialist dargestellt.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 28.10.2021 | 06:30 Uhr

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