Stand: 22.03.2019 13:27 Uhr

Salzgitter AG will Dividende deutlich erhöhen

Der Stahlhersteller Salzgitter AG rechnet für das aktuelle Geschäftsjahr mit einem deutlich geringeren Überschuss als zuletzt. Grund sei unter anderem der Handelsstreit zwischen den USA und China, wie Finanzvorstand Burkhard Becker bei der Jahrespressekonferenz am Freitag sagte. Auch steigende Rohstoffpreise dämpfen den Optimismus fürs laufende Jahr. 2018 betrug der Gewinn vor Steuern 347,3 Millionen Euro und damit mehr als 40 Prozent mehr als im Vorjahr - das ist das beste Ergebnis der vergangenen zehn Jahre. Dies sei unter anderem auf die Geschäfte in den Bereichen Flachstahl, Handel und Technologie zurückzuführen. Auf der Hauptversammlung im Mai solle deshalb eine Erhöhung der Dividende um 20 Prozent auf 0,55 Euro pro Aktie vorgeschlagen werden, so das Unternehmen.

9,3 Milliarden Euro Umsatz in 2018

Nach 9,3 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018 rechnet das Unternehmen für 2019 mit einer leichten Steigerung auf über 9,5 Milliarden Euro - allerdings auch mit zunehmenden Herausforderungen: "Im Jahr 2018 wurden von maßgeblichen politischen Kräften jahrzehntealte Freihandelsmaximen ohne Not infrage gestellt", sagte Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann bereits bei der Vorstellung erster Eckdaten Ende Februar. Dies habe unter anderem zu einem neuen Rekordniveau von Stahlimporten nach Europa geführt.

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Salzgitter AG erwartet deutlich weniger Gewinn

Die Salzgitter AG rechnet für das neue Geschäftsjahr mit einem deutlich geringeren Gewinn als 2018. Der Stahlkonzern begründet dies mit einem sich eintrübenden Geschäftsumfeld. (27.02.2019) mehr

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Noch gibt es sie, die Hochofenarbeiter in Norddeutschland. Allen Stahlkrisen zum Trotz konnte sich die Salzgitter AG als Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern behaupten. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 22.03.2019 | 13:30 Uhr

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