Stand: 11.10.2020 10:42 Uhr

Polizei ermittelt nach rechter und linker Demo in Einbeck

Polizisten und Polizistinnen laufen neben einem Demonstrationszug der Partei "Die Rechte" her. © NDR
Die Polizei begleitet am Sonnabend in Einbeck die Kundgebung von rechten und linken Demonstranten.

Nach einer Demonstration der Partei "Die Rechte" und einer Gegenkundgebung in Einbeck (Landkreis Northeim) ermitteln Polizei und Staatsschutz. Die Rechtsextremen hatten am Sonnabend mit rund 20 Teilnehmern in der Innenstadt demonstriert und sich anschließend spontan zu mehreren Reden versammelt. Später zogen laut Polizei rund 300 Gegendemonstranten unter dem Motto "Solidarisch kämpfen! Neonazi-Gewalt stoppen in Einbeck und anderswo!" durch die Straßen. Dabei seien aus dem Aufzug der Gegendemonstranten heraus vier Rauchgranaten, auch Nebeltöpfe genannt, gezündet worden. Die Beamten leiteten eigenen Angaben zufolge Strafverfahren nach dem Sprengstoffgesetz und wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein. Zwei Tatverdächtige seien ermittelt worden. Ein weiteres Strafverfahren wurde gegen einen Mann eingeleitet, der am Rande der Veranstaltungen den Hitlergruß gezeigt haben soll. Die Ermittlungen würden vom Staatsschutz-Kommissariat geführt, hieß es. In Einbeck gab es in den vergangenen Monaten immer wieder Aufmärsche von Rechtsextremen.

VIDEO: Einbeck: 400 Polizeikräfte für Demos von Linken und Rechten (1 Min)

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In Einbeck ist eine Straße mit Fachwerkhäusern zu sehen. © dpa - Bildfunk Foto: Swen Pförtner

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Der Braunschweiger Dom von oben. © NDR Foto: Julius Matuschik
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NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 11.10.2020 | 07:00 Uhr

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