Stand: 29.04.2020 15:26 Uhr

Ministerpräsidenten verschieben Auto-Gipfel

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) spricht vor einer Kamera. © dpa-bildfunk Foto: Peter Steffen
Niedersachsens Ministerpräsident Weil plant ein Gespräch mit seinen Amtskollegen Söder und Kretschmann aus Bayern und Baden-Württemberg. (Archiv)

Die Corona-Krise bremst die Autoindustrie aus. Ihr Ruf nach staatlicher Unterstützung wird laut. Doch wie kann die aussehen und für welche Antriebe? Auf der Suche nach Antworten wollte sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch mit seinen Amtskollegen Markus Söder (CSU) aus Bayern und Winfried Kretschmann (Grüne) aus Baden-Württemberg zusammenschalten. Wie Regierungssprecherin Anke Pörksen am Mittag mitteilte, fällt das Gespräch jedoch aus. Ein neuer Zeitpunkt stehe noch nicht fest.

VW fordert "kraftvolle Maßnahmen"

Weil hatte am Montag zur Wiederaufnahme der Produktion am VW-Werk in Wolfsburg gesagt, dass man ein denkbares Prämienmodell prüfen werde: "Uns ist bewusst, dass wir eine schnelle Entscheidung brauchen." VW-Konzernchef Herbert Diess forderte "baldige kraftvolle Maßnahmen".

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Ökonomisch, ökologisch und sozial: VW will Geld "klug anlegen"

In einem Brief an die VW-Mitarbeiter sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh, man werde sich dafür starkmachen, dass die Politik Geld bereitstelle. Nach seiner Ansicht sollte ein Fördermodell unter anderem eine "Impuls-Prämie" für Neuwagenkäufe inklusives Leasing umfassen, die auch für moderne Verbrenner gilt und über "einen klar begrenzten Zeitraum" läuft. "Wir wissen, dass wir damit nach Steuermitteln rufen. Aber wir wissen auch, dass sich dieses Geld für unsere gesamte Gesellschaft klug anlegen ließe und sich so gleich mehrfach rechnen könnte - nämlich ökonomisch, ökologisch und sozial."

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Hallo Niedersachsen | 29.04.2020 | 19:30 Uhr

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