Das Bild zeigt wie ein Nasenabstrich an einem Teddy-Bären durchgeführt wird. © picture-alliance Foto: Alexander Farnsworth

Kuscheltier-Klinik: Docs diagnostizieren auf dem Postweg

Stand: 25.02.2021 15:04 Uhr

Trotz Pandemie ist in Göttingen die medizinische Versorgung kranker Kuscheltiere sichergestellt - wenn auch auf andere Art als in den Jahren zuvor.

Das "Teddybär-Krankenhaus" der Universitätsmedizin behandele Plüschtiere und Puppen in diesem Jahr per Post, teilte die Klinik am Donnerstag mit. Die Klinik ist eine Initiative von Göttinger Medizin- und Zahnmedizinstudierenden. Sie wollen Kindern den Umgang mit Krankheit und den Kontakt mit Ärzten spielerisch näher bringen und erleichtern.

Kuscheltier-Docs stellen Ferndiagnosen

Eine Vor-Ort-Behandlung der Kuscheltiere sei in diesem Jahr aufgrund der Corona Schutzmaßnahmen nicht möglich. Die Studierenden beantworten deshalb Briefe von Kindern aus Göttingen und der Region: Ist der Kuschelhase von der Schaukel gefallen? Hat der Teddy einen Kratzer oder vielleicht Bauchschmerzen? Die Teddy-Docs stellen die Diagnose und schicken dann per Post Empfehlungen zur Behandlung zurück. Die Spezialisten aller Fachrichtungen hätten für jede Notlage das richtige Rezept, hieß es. Sicherlich können die Ärzte den Kindern auch die Frage beantworten, ob sich ihr kuschliger Liebling mit Corona anstecken kann oder ob Schmusetiere generell immun sind.

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Regional Braunschweig | 25.02.2021 | 13:30 Uhr

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