In einem Tagebau wird Gips abgebaut. © dpa-Bildfunk Foto: Martin Schutt

Keine weiteren Flächen für Gipsabbau im Südharz

Stand: 22.09.2021 18:09 Uhr

Der Gipsabbau im niedersächsischen Teil des Südharzes soll nun doch nicht erweitert werden. Darauf haben sich das Umwelt- und Wirtschaftsministerium verständigt.

Der sogenannte Gipsfrieden müsse eingehalten werden, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums am Mittwoch. Darauf habe man sich vor vielen Jahren gemeinsam mit Umweltverbänden verständigt. Im Rahmen dieses Gipsfriedens war die Fläche festgelegt worden, die für Gipsabbau genutzt werden kann. Nach zuletzt diskutierten Plänen sollten dennoch weitere Hektar dafür freigegeben werden.

Trittin zeigt sich erfreut

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin aus Göttingen begrüßte die Entscheidung. Der Protest von Naturschutzverbänden und Anliegern hätte Wirkung gezeigt, sagte Trittin. Das Umwelt- und Wirtschaftsministerium habe deshalb zurückrudern müssen. Ein großer Teil des jährlich in Deutschland benötigten Gipses stammt aus Abbaugebieten im Südharz. Die Flächen liegen in den Bundesländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 23.09.2021 | 06:30 Uhr

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