Ein Schild mit einer Spritze weist den Weg zum Corona-Impfzentrum in Hannover. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte

Impfzentren müssen Termine für unter 65-Jährige organisieren

Stand: 02.03.2021 09:19 Uhr

Das Personal in den Corona-Impfzentren muss Termine mit Personen unter 65 Jahren, die den Impfstoff von AstraZeneca bekommen sollen, selbst organisieren. Der hohe Aufwand sorgt für Kritik.

Bei der Hotline des Landes werden derzeit nur Termine für Personen ab 80 Jahren vergeben. Es wäre wünschenswert, wenn sich die Impfzentren auf das tatsächliche Impfen konzentrieren könnten, heißt es etwa aus der Braunschweiger Stadtverwaltung, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Die Terminvergabe sei aufwendig. Es müsse alles per Hand und ohne Software-Hilfe erfolgen. Das koste wertvolle Zeit. Auch der Landkreis Goslar klagt darüber.

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Jan Arning, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetags, bestätigt das Problem. "Wir könnten mehr impfen, das Personal ist frustriert." In Braunschweig und Osnabrück gebe es eine Software, die den bürokratischen Aufwand ersetzen könnte. Doch das Land habe dazu noch kein grünes Licht gegeben.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 02.03.2021 | 08:00 Uhr

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