Stand: 11.01.2019 20:30 Uhr

Göttinger als mutmaßlicher Islamist bekannt?

Die Celler Generalstaatsanwaltschaft prüft im Fall des aus Ägypten abgeschobenen Göttinger Studenten, ob es Anhaltspunkte für hier verfolgbare Straftaten gibt. Das hat die für Terrorismusbekämpfung zuständige Behörde am Freitag bekannt gegeben. Ägyptische Medien hatten zuvor berichtet, dass sich der 23-Jährige der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf der Sinai-Halbinsel anschließen wollte. Er soll auch Kontakte zu IS-Führungspersonen im Ausland haben. Nach Informationen des Südwestrundfunks (SWR) ist der 23-Jährige deutschen Behörden als mutmaßlicher Islamist bekannt. Demnach habe er Kontakte in die Hildesheimer Islamisten-Szene gehabt. Zudem soll es gegen ihn bereits ein Verfahren wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gegeben haben.

Auf dem Weg nach Göttingen

Bei seiner Einreise vor zwei Wochen hatten ihn ägyptische Sicherheitsbehörden am Flughafen von Kairo festgenommen. Danach hörte seine Familie nichts von ihm. Erst am Donnerstag wurde der Göttinger freigelassen. In der Nacht zu Freitag kehrte der Mann, der die deutsche und die ägyptische Staatsbürgerschaft besitzt, nach Deutschland zurück. Noch am Freitag war der 23-Jährige auf dem Weg zu seiner Familie nach Göttingen, wie der Bruder bei Facebook schrieb.

Weitere Informationen

Ägypten lässt Göttinger Studenten frei

Der Göttinger Student, der wegen Terrorverdachts zwei Wochen in ägyptischer Haft saß, ist wieder in Deutschland. Das hat das Auswärtige Amt am Mittag bestätigt. (11.01.2019) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 11.01.2019 | 16:00 Uhr

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