Stand: 13.02.2020 11:00 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

Gasexplosion in Göttingen: Neue Spur entdeckt?

Niedersachsen, Göttingen: Das Hauptgebäude der Staatsanwaltschaft. © dpa-Bildfunk Foto: Swen Pförtner
Ergibt sich eine neue Spur aus einem Gutachten zur Gasexplosion in Göttingen? Darauf hoffen die Ermittler. (Archiv)

Noch immer ermittelt die Staatsanwaltschaft Göttingen nach einem Gasunglück, das vor fünf Jahren beim Göttinger Blutspendedienst ein Todesopfer forderte. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, sei ein zweites Gutachten in Auftrag gegeben worden, aus dem sich eine neue Lage ergebe. Offenbar war ein Rohr nicht fachgerecht verlegt. Die entsprechenden Akten seien nun zur Polizei zurückgegangen, die die Ermittlungen wieder aufgenommen habe.  Das Gasunglück hatte sich am 13. Februar 2015 in der Außenstelle des Göttinger Blutspendedienstes am Weender Tor ereignet. Zu der Verpuffung war es gekommen, als eine 55-jährige Ärztin der Göttinger Universitätsmedizin und ein 30-jähriger Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes morgens das Treppenhaus betraten, um Medikamente anzuliefern und Blutkonserven abzuholen. Als sie den Lichtschalter betätigten, kam es zur Explosion.

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