Stand: 19.03.2019 14:33 Uhr

Funklöcher: Mühlenberg soll als erstes ans Netz

Niedersachsens Bewohner hatten 2018 mehr als 3.000 Funklöcher gemeldet.

Niedersachsen hat erhebliche Probleme im Mobilfunknetz. Das will die Landesregierung lösen und das Schließen dieser Funklöcher angehen. Mühlenberg im Landkreis Holzminden ist dabei als eines von 99 Gebieten identifiziert worden, in denen es für Mobiltelefone praktisch keinen Empfang gebe, berichtet NDR 1 Niedersachsen. Als erster Ort soll Mühlenberg nun noch im Frühjahr von einem Netzausbau profitieren.

Ministerium: "Belegbar Funklücken schließen"

"Dort wollen wir unter Beweis stellen, dass wir es gemeinsam mit Industrie und Kommune hinbekommen, belegbar Funklücken zu schließen", sagte Stefan Muhle, Digital-Staatssekretär im Wirtschaftsministerium von Bernd Althusmann (CDU). Der Minister hatte Ende des vergangenen Jahres versprochen, ganz Niedersachsen bis 2021 mit dem 4G-Standard zu versorgen.

Bürger meldeten Funklöcher

Im August 2018 hatte das Ministerium durch Bürgermeldungen mehr als 3.000 Funklöcher identifiziert. Diese seien allerdings durch subjektive Wahrnehmungen von Mobilfunknutzern geprägt gewesen, hieß es damals. Darunter waren dem Ministerium zufolge auch Orte, an denen ein Handyanbieter kein Netz hat, ein anderer jedoch schon.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 19.03.2019 | 08:30 Uhr

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