Stand: 19.02.2019 14:36 Uhr

Ex-Polizist muss für 27 Monate ins Gefängnis

Ein früherer SEK-Beamter des Landeskriminalamts muss wegen einer Serie von Straftaten für zwei Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Das Amtsgericht Duderstadt verurteilte den 41-Jährigen wegen Betrugs, Urkundenfälschung, gewerbsmäßigem Diebstahl und Versicherungsmissbrauchs. Das Gericht folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte teilweise auf Freispruch plädiert.

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Betrügereien rund ums Auto

Die meisten angeklagten Fälle hatten mit Betrügereien rund ums Auto zu tun. Unter anderem hatte der ehemalige Polizist, der im Herbst 2017 nach jahrelanger Krankheit in den Ruhestand versetzt worden war, das Fahrzeug seiner Freundin gestohlen. Der Mann soll zudem einen Einbruch sowie mehrere Verkehrsunfälle vorgetäuscht haben, um gegenüber der Versicherung entsprechende Schäden geltend zu machen. Außerdem wurde bei einer Durchsuchung seines Hauses im Jahr 2017 ein Stromaggregat im Wert von 15.000 Euro entdeckt, das von einer Baustelle entwendet worden war.

Kollegin schöpfte Verdacht

Aufgeflogen war der gelernte Kfz-Mechaniker nach Hinweisen einer Kollegin. Die Polizistin hatte ihren Vorgesetzten von dem Verdacht berichtet, dass der als arbeitsunfähig geltende Kollege in dubiose Aktivitäten verwickelt sei. Bei ihren Ermittlungen stieß die Polizei dann auf eine Serie von Verdachtsfällen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 19.02.2019 | 14:30 Uhr

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