Stand: 01.09.2020 08:17 Uhr

Erneut Feuer in Einbeck - erneut Brandstiftung

Blaulicht auf Polizeiwagen © dpa/Picture-Alliance
Die Polizei will wegen der Brandserie in und um Einbeck mehr Präsenz zeigen. (Themenbild)

In Einbeck (Landkreis Northeim) hat es erneut gebrannt. Nach Angaben der Polizei handelt es sich wieder um Brandstiftung. Am späten Montagabend stand demnach ein 20 Quadratmeter großer Stapel Stammholz am Waldrand zwischen Salzderhelden und Ritterode in Flammen. Der Schaden: rund 2.000 Euro. Seit Wochen suchen die Beamten nach dem Täter. Wegen der Serie von Bränden hatte die Polizeiinspektion Northeim am Montag eine Sonderkommission (SoKo) eingesetzt. Nach Angaben eines Sprechers soll so mit zusätzlichem Personal ermittelt werden. Außerdem sei ab sofort eine stärkere Präsenz vor Ort geplant. Die Ermittler werden durch Kräfte aus den Polizeiinspektionen Hildesheim und Göttingen verstärkt.

VIDEO: Brandserie in Einbeck: Feuerwehr am Limit (2 Min)

Ursache für Großbrand noch unklar

Nach dem Großbrand in einem unbewohnten Haus am Sonnabend in Einbeck ist die Ursache unterdessen weiter unklar, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Weil das Gebäude einsturzgefährdet sei, dürfe der Gutachter den Brandort nicht betreten, sagte der Leiter des Einbecker Ermittlungsdienstes, Heiko Meusel. Derzeit könnten weder Brandstiftung noch ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Rund 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bei dem Brand im Einsatz. Die Kreisstraße 503 bleibt vorerst gesperrt.

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Drei Brände innerhalb kürzester Zeit

Zudem mussten Retter in der Nacht zu Montag beinahe zeitgleich zu drei Bränden bei Einbeck und Northeim ausrücken. Die Polizei geht davon aus, dass die Feuer an Strohballen, einem Strohlager und einer Scheune absichtlich gelegt wurden. Es entstand den Angaben zufolge ein Schaden von mehr als 50.000 Euro.

1,5 Millionen Euro Gesamtschaden

Seit Anfang Juli hat es in der Region auffällig oft gebrannt. Der Gesamtschaden soll laut Polizei bei rund 1,5 Millionen Euro liegen. Für mindestens zwei Feuer soll eine 30-jährige Frau verantwortlich sein, die die Taten gestanden hat und in einer psychiatrischen Klinik untergebracht ist.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 01.09.2020 | 08:30 Uhr

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