Stand: 17.09.2021 10:14 Uhr

Bad Sachsa erinnert an Kinder der Hitler-Attentäter

Reichsmarschall Hermann Göring (helle Uniform) und der Chef der «Kanzlei des Führers», Martin Bormann (l), begutachten die Zerstörung im Raum der Karten-Baracke im Führerhauptquartier Rastenburg, wo Oberst Stauffenberg am 20. Juli 1944 eine Sprengladung zündete, mit der Absicht Hitler zu töten (Archivfoto vom 20.07.1944). Als am 20. Juli 1944 gegen 12.50 Uhr der Sprengsatz in der «Wolfsschanze» detoniert, ging Claus Schenk Graf von Stauffenberg vom Tod des Diktators aus. Für den Attentäter schien das größte Hindernis für den Sturz der Nazis beseitigt. © picture alliance / dpa Foto:  Heinrich Hoffmann
Am 20. Juli 1944 fand in der sogenannten "Wolfsschanze" ein Attentat auf Adolf Hitler statt. (Archivbild)

Zwei Tage lang will der Förderverein Heimatmuseum Bad Sachsa an ein trauriges Kapitel in der Geschichte der Stadt erinnern. Im Juli 1944, nach dem Attentat auf Adolf Hitler, wurden 46 Kinder der Attentäter ins Borntal bei Bad Sachsa verschleppt. An diesem Wochenende wird ein Dokumentarfilm dazu gezeigt, es gibt Diskussionen mit den Überlebenden. Am Sonntag folgt ein Rundgang über das Gelände, auf dem noch immer einige Häuser stehen, in denen die Kinder 1944 untergebracht waren.

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Der Braunschweiger Dom von oben. © NDR Foto: Julius Matuschik
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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 17.09.2021 | 07:30 Uhr

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