Stand: 24.02.2015 12:36 Uhr

Ärztin stirbt nach Verpuffung in Göttingen

Ein abgesperrtes Gebäude am Heinz-Erhardt-Platz. © NDR Foto: Jürgen Jenauer
Am 13. Februar kam es in einem Göttinger Blutspendedienst zu einer schweren Verpuffung.

Nach einer Verpuffung in einem Göttinger Blutspendedienst am 13. Februar ist eine Frau nun an ihren schweren Verbrennungen gestorben. Wie die Staatsanwaltschaft Göttingen mitteilte, starb die 55-jährige Ärztin am Montag. Bei dem Unglück war auch ein 30-jähriger Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes lebensgefährlich verletzt worden. Nach Polizeiangaben soll eine undichte Gasleitung am Gehweg die Ursache gewesen sein. Als dann ein Lichtschalter im Gebäude betätigt wurde, sei es zu der schweren Verpuffung gekommen.

Wurde das Leerrohr fachgerecht verlegt?

Nach den bisherigen Ermittlungen sei das Gas, das aus dem Leitungsleck im Erdreich ausgetreten war, durch ein Leerrohr für Elektro- und Datenkabel in das Gebäude gelangt, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Nach Angaben der Feuerwehr befand sich auch mehr als einen Tag nach der Verpuffung noch Gas in verschiedenen Räumen und Zwischenräumen des Gebäudes. Um letzte Kontaminationen zu beseitigen, wurde das Gebäude schließlich mit Druckbelüftern entlüftet. Die Staatsanwaltschaft prüft jetzt, ob das Leerrohr fachgerecht verlegt wurde.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 24.02.2015 | 13:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Ein abgerissenes Plakat mit der Aufschrift "Jesus" ©  2007 time. / Photocase Addicts GmbH,

Corona: Politik schaut genauer auf religiöse Gemeinden

Gottesdienste und religiöse Feiern ab zehn Personen sind anmeldepflichtig. Gläubige müssen medizinische Masken tragen. mehr

Justitia mit einem VW Logo (Montage) © PantherMedia Foto: manfredxy

Ex-VW-Ingenieur kommt aus der Haft frei

Oliver Schmidt wird aus der JVA Uelzen entlassen. Das hat das Landgericht Lüneburg am Mittwoch entschieden. extern

Blick in ein leeres Klassenzimmer der Klasse 1 a einer Grundschule © picture alliance/Inderlied/Kirchner-Media / Inderlied/Kirchner-Media

Szenario C wie Chaos? Krisen-Konzept in der Kritik

Grundschüler haben in Niedersachsen die Wahl: Schule oder zu Hause lernen. Verbänden und Opposition gefällt das nicht. mehr

Das Logo der IG Metall (weißes "IGM" auf roten Grund im Dreieck). © dpa-Bildfunk Foto: Daniel Karmann

Zweite Runde der Metall-Tarifgespräche für Niedersachsen

Die IG Metall fordert vier Prozent mehr Geld für die Beschäftigten. Die Arbeitgeber lehnen höhere Löhne ab. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen