Stand: 23.11.2018 13:26 Uhr

Abgas-Skandal bei VW: Fristen bis März verlängert

Im Abgas-Skandal bei Volkswagen ist die Einlassungsfrist nach der Akteneinsicht auf Antrag der Anwälte von Mitte November auf Ende März 2019 verlängert worden. Das teilte der Braunschweiger Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe am Freitag mit. Damit dürfte sich die Entscheidung über eine mögliche Anklage im Fall des Vorwurfs der Marktmanipulation verzögern. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-VW-Konzernchef Martin Winterkorn, gegen den aktuellen Konzernchef Herbert Diess und gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch wegen des Verdachts auf Marktmanipulation. Außerdem ermittelt sie gegen sechs Verdächtige wegen möglicher falscher CO2- und Verbrauchsangaben. In einem weiteren Fall soll ein Mitarbeiter zum Löschen von Daten aufgerufen haben. Und gegen weitere 42 Beschuldigte wird wegen Software-Manipulationen beim Stickstoffdioxid-Ausstoß von Diesel-Autos ermittelt.

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Diesel-Skandal: Akteneinsicht für VW-Beschuldigte

Früher als erwartet reicht die Staatsanwaltschaft Braunschweig im VW-Abgasskandal ihre Akten an die Anwälte der beschuldigten Manager weiter. Kommt es noch in diesem Jahr zu Anklagen? (17.07.2018) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 23.11.2018 | 14:30 Uhr

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