Stand: 31.05.2018 16:42 Uhr

Waldbrandgefahr: Keine Entwarnung in Sicht

Die unwetterartigen Regenfälle der vergangenen Tage haben in einigen Regionen für Überschwemmungen gesorgt. Fern betroffener Ortschaften, wie Schöningen und Bad Gandersheim, bringen die Niederschläge auch einen positiven Nebeneffekt mit: Die Gefahr von Waldbränden ist landesweit gesunken. Nachdem in mehreren Landkreisen, vorwiegend im Nordosten, über mehrere Tage die höchste Gefahrenstufe 5 galt, wurde diese am Donnerstag nur im Landkreis Lüneburg gemessen. Von Dauer ist die Entspannung aber nicht - schon am Freitag steigt die Gefahr wieder.

"Hohe Waldbrandgefahr" in drei Landkreisen

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Waldbrandgefahr in Niedersachsen

Einstufung der Waldbrandgefahr an den niedersächsischen Stationen des Deutschen Wetterdienstes. extern

Am Donnerstag wird in Uelzen sowie in den Landkreisen Osterholz und Gifhorn die Stufe 4 erreicht, das bedeutet "hohe Waldbrandgefahr". In allen anderen Regionen wird das Gefahrenpotenzial zunächst als geringer eingestuft. Die Niederschläge der vergangenen Tage hätten das Risiko gesenkt, sagte Matthias Aßmann von den Niedersächsischen Landesforsten NDR.de. Auch kleinere Schauer wirkten sich positiv aus, solange sie großflächig auftreten würden, sagte der Sprecher.

Regen sorgt für kurzfristige Entspannung

Dass sich die Situation angesichts der anhaltenden Hitze schnell wieder wandeln kann, zeigt der Ausblick auf die nächsten Tage: Am Freitag steigt die Waldbrandgefahr wieder, im Wendland, Uelzen und im Landkreis Celle gilt dann sogar wieder die höchste Gefahrenstufe 5. Am Sonnabend soll sich die Lage jedoch zunächst kurzfristig weiter entspannen: Weil Schauer "mit ergiebigen Regenmengen" angesagt sind, sinkt die Waldbrandgefahr fast überall im Land auf die niedrigste Stufe ab. Bis mindestens Anfang der Woche soll es so bleiben. Von einer dauerhaften Entwarnung in Sachen Waldbrandgefahr kann in den besonders gefährdeten Gebieten jedoch noch keine Rede sein, sagte DWD-Meteorologe Michael Bauditz NDR.de.

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Dieses Thema im Programm:

NDR//Aktuell | 25.05.2018 | 14:00 Uhr

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