Stand: 24.09.2019 14:52 Uhr

Vorbereitungen für Bohrungen in Asse starten

Im maroden Atommülllager Asse II im Landkreis Wolfenbüttel haben am Montag Vorarbeiten für umfangreiche Bohrungen begonnen. Wie die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mitteilte, bezogen dafür 100 Mitarbeiter ihre Quartiere. Sie sollen ab Mitte Oktober rund um das Bergwerk 7.000 Löcher für kleine Sprengladungen bohren. Die Erschütterungen werden dann seismografisch ausgewertet und ergeben ein detailliertes 3D-Modell der geologischen Strukturen des Höhenzugs Asse.

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Atommüll soll frühestens ab 2033 geborgen werden

Das Modell soll dabei helfen, den Atommüll aus der Asse zurückzuholen. Seit mehr als 50 Jahren werden in dem stillgelegten Salzbergwerk rund 126.000 Fässer mit radioaktivem oder chemischem Müll gelagert.

Ursprünglich sollte die Asse ein Endlager für Atommüll werden. Jetzt wird versucht, den radioaktiven Abfall wieder zu bergen. Denn es fließen täglich 12.500 Liter Salzwasser in die Schachtanlage. So könnte das Grundwasser rund um die Asse radioaktiv verseucht werden. Frühestens 2033 soll die Bergung des Atommülls beginnen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 23.09.2019 | 08:30 Uhr

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