Stand: 15.08.2018 16:32 Uhr

Verfassungsschutz will mehr IT-Kompetenz

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Wollen Soziale Medien künftig stärker beobachten lassen: Innenminister Pistorius und Verfassungsschutzpräsidentin Brandenburger.

Facebook, WhatsApp und Instagram - in den sozialen Medien lassen sich nicht nur Partyfotos verbreiten, sondern auch extremistische und populistische Inhalte. Nach Ansicht des niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius (SPD) spielen Neue Medien eine zentrale Rolle bei der Ausbreitung von Extremismus. Der niedersächsische Verfassungsschutz will sich daher neu aufstellen und außerdem seine Prävention im Netz ausbauen, wie Verfassungsschutzpräsidentin Maren Brandenburger am Mittwoch mitteilte. So bietet das Aussteigerprogramm "Aktion Neustart" künftig auch Online-Beratungen an.

Mehr Kompetenz im IT-Bereich

Es seien zum Beispiel mehr IT-Experten und Wissenschaftler erforderlich, um nach entsprechenden extremistischen Inhalten im Netz zu suchen und die Daten zu analysieren, so Brandenburger. "Wir müssen die Kernkompetenz des Verfassungsschutzes ergänzen durch Kompetenzen im IT-Bereich", sagte die Verfassungsschutzpräsidentin bei einer Tagung in Hannover.

Mehr Geld für Verfassungsschutz gefordert

Rechts- und Linksextremisten sowie Islamisten gäben im Internet viel preis. Die Sicherheitsbehörden kämen durch die Online-Kommunikation an viel mehr Informationen heran. Allerdings sei die Speicherung und Analyse aufwendig. Zudem müsse der Verfassungsschutz ein Frühwarnsystem entwickeln, um extremistische Tendenzen im Vorfeld zu erkennen. Für all das benötige die Behörde künftig mehr Geld.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 15.08.2018 | 18:00 Uhr

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