Stand: 07.04.2020 12:30 Uhr

Training trotz Corona: Erlaubnis für Spitzensportler

Boris Pistorius, Niedersachsens Minister für Inneres und Sport in Niedersachsen (SPD), spricht auf einer  Pressekonferenz zum Krisenstab. © dpa Bildfunk Foto: Peter Steffen
Innenminister Boris Pistorius will, dass die Wettbewerbsfähigkeit von Spitzensportlern erhalten bleibt (Archivbild).

Die Profi-Fußballer im Norden haben bereits begonnen - nun dürfen auch einige andere Spitzensportler wieder trainieren. Niedersachsens Innenministerium hat dafür eine entsprechende Verordnung angepasst. Weil nun die Übungseinheiten der Spitzensportler als Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit anerkannt werden, können diese wieder in ihren entsprechenden Trainingseinrichtungen üben. Allerdings mit Einschränkungen.

Abstands- und Hygienevorschriften gelten weiter

So greift die Regelung nur für Sportler, die auf diese Weise ihren überwiegenden Lebensunterhalt bestreiten und dafür einen Arbeitsvertrag haben. Darüber hinaus gilt die Trainingserlaubnis für Athleten, die entweder dem Olympia- und Perspektivkader des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) oder dem Spitzenkader des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) angehören. Für alle gilt zudem weiterhin, dass sie sich auch beim Training an die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften halten.

Pistorius: Wettbewerbsfähigkeit erhalten

Bei dieser Entscheidung gehe es darum, dass die Ausübung des Berufes ermöglicht wird, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD). Zudem solle die Wettbewerbsfähigkeit von Spitzensportlern erhalten bleiben.

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NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 06.04.2020 | 16:00 Uhr

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