Stand: 12.03.2019 18:31 Uhr

TUI: Boeing 737 Max 8 aus dem Verkehr gezogen

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Auch bei der TUI bleiben Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 vorerst am Boden.

Die Unglücks-Boeing 737 Max 8 fliegt nicht mehr. Die europäische Luftraumbehörde EASA hat den europäischen Luftraum für alle Maschinen dieses Typs am Dienstagabend gesperrt. Zuvor war Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) aktiv geworden. Von der Sperrung betroffen ist auch der weltgrößte Reisekonzern TUI aus Hannover. In dessen Flotten in Belgien, Großbritannien und den Niederlanden stehen 15 Flugzeuge dieser Klasse - das sind zehn Prozent. Weil Großbritannien als eines der ersten Länder ein Flugverbot für Maschinen dieses Typs erlassen hatte, reagierte TUI und legte seine Flieger bereits am Dienstagnachmittag still. Die vier Boeings, die im April für TUIfly an den Flughafen Hannover ausgeliefert werden sollten, bleiben offenbar bis auf weiteres in Seattle (USA) - der Termin ist verschoben. Am Montag hatte TUI-Sprecher Aage Dünhaupt noch gesagt, dass die Flugzeuge sicher seien.

Einige Länder hatten bereits Flugverbote verhängt

Nach zwei Abstürzen der Boeing 737 Max 8 innerhalb weniger Monate waren die Sorgen vor weiteren Zwischenfällen weltweit gestiegen. Einige Länder haben bereits frühzeitig Start- und Landeverbote für die Boeing 737 Max 8 verhängt - darunter Singapur, China, Australien, Äthiopien, Mexiko, Indien. Bei den beiden Flugzeugabstürzen am Sonntag in der Nähe der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba und im Oktober 2018 vor der indonesischen Küste kamen insgesamt 346 Menschen ums Leben.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 12.03.2019 | 17:00 Uhr

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