Ein Auto fährt auf dem Übergang vom Messeschnellweg (Bundesstraße 6) und der Autobahn A 37 in Hannover. © dpa Foto: ulian Stratenschulte

Staus aufgelöst: Niedersachsens Autobahnen wieder frei

Stand: 07.08.2021 19:58 Uhr

Ferienzeit heißt oft auch Wartezeit vor allem auf Niedersachsens Autobahnen. Ob A1, A2, A7 oder A30 - die Reiserouten werden im Sommer oft stark strapaziert.

Nach teilweise massiven Verkehrsbehinderungen sind Niedersachsens Autobahnen wieder frei. Am Sonnabend war es vor allem auf der A7 zu langen Wartezeiten gekommen. Staus und stockender Verkehr behinderten an mehreren Stellen die Fahrt von Südniedersachsen bis zum Elbtunnel. Am Vormittag stockte zudem der Verkehr auf der A1 zwischen Bramsche und Neuenkirchen/Vörden Richtung Bremen. Außerdem ist die A2 zwischen Hannover-Ost und Peine wegen einer Turbobaustelle bis Montagabend gesperrt. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet.

Ferienende: Kilometerlange Schlangen auf A1 und A7

Das vergangene Wochenende war laut Stauexperten das heftigste dieses Sommers. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern endeten die Sommerferien. Auf den Ost-West- und Süd-Nord-Routen ging es teilweise kaum voran. Kilometerlange Autoschlangen strapazierten die Geduld der Reisenden. An diesem Wochenende hat Brandenburg die letzten Ferientage. Ende des Monats wird es nochmal voll, wenn in Niedersachsen und Bremen die Schule am 2. September beginnt.

In der Ferienzeit im Einsatz: Stauhelfer und Stauberater

Wenn in der Reisezeit nichts mehr geht auf den Straßen, kommen Stauhelfer und Stauberater auf ihren Motorrädern zum Einsatz. Die Stauhelfer der Johanniter-Unfall-Hilfe stehen laut Landesverband Niedersachsen/Bremen mit der Polizei in Verbindung und sind unter anderem für die medizinische Versorgung von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zuständig. Die ehrenamtlichen Stauberater des ADAC, die nur in der Ferienzeit unterwegs sind, versorgen Autofahrer beim Stillstand schon mal mit Getränken, verteilen Spielzeuge an Kinder und geben Tipps für die weitere Fahrt. Sie wollen möglichst verhindern, dass die Menschen in einen Stau geraten.

Lockdown wirkt sich auf Staugeschehen aus

Im vergangenen Jahr hatte die erste Lockdown-Phase im Frühjahr massive Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen - und damit auch auf Staus, wie das niedersächsische Verkehrsministerium meldete. Demnach seien die Stauzahlen von 2019 zu 2020 von 3.408 auf 2.417 Staus gesunken. Baustellen und Unfälle zählten laut Ministerium zu den Hauptursachen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 07.08.2021 | 20:00 Uhr

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