Stand: 11.09.2020 14:21 Uhr

Städtetag setzt sich für Weihnachtsmärkte ein

Ein Zettel mit der Aufschrift "Weihnachtsmarkt" worüber Hände ein Smartphone halten. © NDR
Viele Städte wie zum Beispiel Lüneburg wollen auch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt veranstalten (Themenbild).

Der Niedersächsische Städtetag hat sich dafür ausgesprochen, in diesem Jahr trotz der Corona-Krise Weihnachtsmärkte zu veranstalten. Das erklärte der Vorsitzende des Verbands, der Lüneburger Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD), am Freitag in Goslar. Die Bürgermeister waren zu einer Sitzung zusammengekommen, um dem Land Vorschläge zu machen.

Glühwein soll erlaubt sein

Gemäß der Vereinbarung soll jede Stadt eigene Regeln zum Corona-Schutz entwickeln. Dazu gehört auch die Frage, ob und wie Eintrittskontrollen durchgeführt werden. Der Ausschank von Glühwein soll nach Ansicht der Bürgermeister auf jeden Fall gestattet sein. Um Gedränge zu vermeiden, ist angedacht, die zum Weihnachtsmarkt gehörenden Buden möglichst über die gesamten Innenstädte zu verteilen.

Landesregierung zeigt sich gesprächsbereit

Die Landesregierung hatte bereits zuvor angekündigt, die Möglichkeit von eingeschränkten Weihnachtsmärkten prüfen zu wollen. Nach Angaben einer Regierungssprecherin sind Gespräche zwischen Wirtschafts- und Sozialministerium, den Schaustellerverbänden und den Kommunen geplant. Es sei wichtig, der stark getroffenen Schaustellerbranche zu helfen, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional | 08.09.2020 | 13:30 Uhr

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