Stand: 02.04.2021 15:45 Uhr

Schule und Kita: Die aktuellen Regeln in Niedersachsen

Eine Mund-Nasen-Maske hängt an einem Tisch im Klassenzimmer. © picture alliance/Eibner-Pressefoto/Weber/Eibner-Pressefoto Foto: Weber/Eibner-Pressefoto
Wechselunterricht ist in den Kommunen möglich, in denen die Inzidenz unter 100 liegt. (Themenbild)

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 pro 100.000 Einwohner liegt, sollen Schülerinnen und Schüler auch nach den Osterferien im Wechselmodell (Szenario B) zur Schule gehen. Voraussetzung dafür ist jedoch, das sie zuvor einen Corona-Selbsttest gemacht haben. Kindertageseinrichtungen sind im eingeschränkten Regelbetrieb für alle Kinder geöffnet. Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in einer Kommune über den Grenzwert von 100, muss diese auch für Schulen und Kitas die Notbremse ziehen. Dann ist für die meisten Jahrgänge Distanzlernen angesagt und in Kitas gibt es lediglich eine Notbetreuung. Die zuständigen Behörden vor Ort sind angehalten, die Änderungen bei Überschreiten des Grenzwertes per Allgemeinverfügung zu regeln und entsprechend zu kommunizieren. Was gilt wann - und für wen? Ein Überblick.

Kindergarten, Krippe, Kindertagespflege

Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100, gilt in Kindertagesstätten das Szenario B - eingeschränkter Regelbetrieb. Das heißt: Die Kitas sind für alle Kinder geöffnet, die Gruppen dürfen sich aber nicht mischen. Ist die Inzidenz bereits über 100 oder übersteigt sie den Grenzwert an drei Tagen hintereinander, gilt für die Kitas Szenario C. Dann sind die Einrichtungen für maximal die Hälfte der Gruppe im Notbetrieb geöffnet. Tagesmütter oder -väter dürfen ihre ohnehin sehr kleinen Gruppen von maximal fünf Kindern unabhängig von der Inzidenz weiter betreuen.

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