Die "Spirit of Adventure" und ein Schlepper auf der Ems.

Papenburger Meyer Werft liefert "Spirit of Adventure" ab

Stand: 30.09.2020 15:10 Uhr

Das Kapitel "Spirit of Adventure" ist für die Papenburger Meyer Werft abgeschlossen. Am Kreuzfahrtschiff "Iona" wird weiter gearbeitet.

Die Meyer Werft hat die "Spirit of Adventure" am Mittwoch an die Reederei "Saga Cruises" übergeben. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Die Reederei spricht von einem überschaubaren Zeitrahmen zwischen Emspassage und Abgabetermin trotz Corona-Pandemie. Schlepper hatten das 236 Meter lange Kreuzfahrtschiff Ende August von Papenburg aus über die Ems gezogen. Von Emden aus hatte das Schiff dann seine Probefahrten auf der Nordsee unternommen. Die "Spirit of Adventure" verfügt über 554 Kabinen für 999 Passagiere. Sie gehört damit nach Angaben der Werft zu den "kleineren und exklusiven Kreuzfahrtschiffen".

Übergabe der "Iona" verzögert sich weiter

Der Ozeanriese "Iona" wird derzeit in Rotterdam von außen im Unterwasserbereich gesäubert. Die Abgabe an die auftraggebende Reederei verzögert sich seit Mai. An die Abgabe sind ausstehende Urlaubsgelder an die Meyer Belegschaft in Höhe von 14 Millionen Euro gekoppelt. Der Stillstand in der Kreuzfahrtbranche hat auch die Papenburger Meyer Werft getroffen. Die Geschäftsführung rechnet frühestens ab 2022 wieder mit neuen Aufträgen.

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Die Norwegian Getaway liegt im Dock der Meyer-Werft in Papenburg. © Picture Alliance Foto: Ingo Wagner

Meyer Werft erwartet keine Neu-Aufträge vor 2022

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Eine Luftaufnahme zeigt die Meyer-Werft. © dpa-Bildfunk Foto: Tobias Bruns

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 30.09.2020 | 14:30 Uhr

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