Stand: 05.02.2019 14:44 Uhr

Niedersachsen bleibt Nummer eins bei Kartoffeln

Trotz der vergleichsweise geringen Ernte im Jahr 2018 bleibt Niedersachsen mit Abstand Deutschlands Kartoffelland Nummer eins. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, wurden in Niedersachsen knapp 4,2 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Das entspricht fast 47 Prozent der gesamten deutschen Ernte. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Bundesländer Bayern (1,48 Millionen) und Nordrhein-Westfalen (1,32 Millionen Tonnen). Auch bei der Anbaufläche liegt Niedersachsen mit 113.900 Hektar weit vorn, in ganz Deutschland sind es 252.200 Hektar.

Hitze kostet 25 Prozent der Ernte

Wegen des trockenen Sommers wurden den Statistikern zufolge deutschlandweit nahezu 25 Prozent weniger Kartoffeln geerntet als im Vorjahr. Die Gesamtmenge von 8,9 Millionen Tonnen war demnach die geringste Ernte seit der Wiedervereinigung. Auch die Erträge pro Hektar sanken deutlich: In Niedersachsen gingen sie von 48,5 Tonnen im Jahr 2017 auf 36,5 Tonnen im Jahr 2018 zurück. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat es vor allem auf Sandböden drastische Einbußen gegeben. Bei Lehmböden mit besserer Wasserspeicherfähigkeit war der Verlust demnach weniger gravierend.

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Schlechte Ernte für Bauern wegen Hitze und Dürre

Wegen des heißen und trockenen Sommers ist die Ernte für viele Bauern in Niedersachsen enttäuschend ausgefallen. Bei Getreide und Kartoffeln gab es einen Rückgang von 25 Prozent. (08.10.2018) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 05.02.2019 | 15:30 Uhr

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