Stand: 20.01.2018 11:52 Uhr

Nach Orkan: Fast alle Züge rollen wieder

Nach dem Abzug von Orkantief "Friederike" hat sich die Lage auf Schienen und Straßen in Niedersachsen weitgehend normalisiert. Der Zugverkehr läuft bis auf wenige Einschränkungen wieder planmäßig. "Friederike" hatte nicht nur bei der Bahn Spuren hinterlassen. Auch auf den Straßen waren Behinderungen spürbar. Die Autobahn 7 etwa wurde erst am frühen Freitagnachmittag wieder freigegeben.

Drei bahnreisende Damen schauen auf die Verspätungstafel an einem Bahnhof.

Wintereinbruch bremst Bahnreisende aus

Hallo Niedersachsen -

Orkantief "Friederike" forderte vor allem von den Bahnreisenden viel Geduld - der Zugverkehr kam nur langsam wieder ins Rollen. Am Freitagmorgen fielen noch viele Züge aus.

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Auswirkungen des Sturms in Niedersachsen

"Bäume fallen um wie Streichhölzer"

250 Passagiere stecken in ICE fest

Die Bahn hatte Hubschrauber eingesetzt, um die gesperrten Strecken zu überfliegen und nach Hindernissen abzusuchen. "Das war während des Sturms nicht möglich", so ein Sprecher. Außerdem habe es Erkundungsfahrten gegeben, bei denen Loks über die Strecken gefahren seien, um sie zu prüfen. Der Orkan hatte am Donnerstag den Bahnverkehr in Niedersachsen und später auch in ganz Deutschland komplett zum Erliegen gebracht. Bei Orxhausen (Landkreis Northeim) etwa saßen 250 Reisende über Stunden in einem Waldstück in einem ICE fest, der in einen umgestürzten Baum gefahren war. Ein weiterer Baum fiel daraufhin noch auf einen Erste-Klasse-Waggon. Der Zug wurde laut Bahn von einer Lok nach Hannover geschleppt. Tausende Reisende strandeten an Bahnhöfen. In Hannover, Braunschweig, Nienburg, Osnabrück und Wolfsburg stellte die Bahn sogenannte Hotelzüge bereit, in denen die Fahrgäste übernachten konnten.

Zufahrtsstraßen zum Oberharz gesperrt

Besonders hart traf "Friederike" den Oberharz. Auch am Freitag waren noch die Zufahrtsstraßen in den Harz im Landkreis Goslar gesperrt, weil dort Bäume querlagen. Bis in den späten Donnerstagnachmittag galt im Harz die höchste Unwetterwarnstufe. Auf dem Brocken hatte es heftig geschneit. Zudem wurden Windgeschwindigkeiten von 203 Kilometern pro Stunde gemessen.

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