Stand: 02.09.2020 20:02 Uhr

Kinderpornografie: Verdächtige aus Niedersachsen

Polizisten bei der Arbeit in einem Großraumbüro
Die Polizei Köln ermittelt im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach.

Im Zusammenhang mit dem Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach hat die Polizei zwei Verdächtige aus Niedersachsen ermittelt. Das teilten Beamte am Mittwoch in einer Pressekonferenz in Köln mit, nachdem am Dienstag bundesweit Wohnungen von 50 Tatverdächtigen durchsucht worden waren. Weitere Informationen zu den niedersächsischen Verdächtigen gab es nicht. Den Verdächtigen werde der Besitz und die Verbreitung von Kinderpornografie vorgeworfen, sagte Michael Esser von der Polizei Köln.

Auswertung der Beweismittel wird dauern

Bei der Aktion am Dienstag wurden den Angaben zufolge 60 Objekte durchsucht. 1.000 Polizisten waren im Einsatz und mehr als 2.000 Beweismittel wurden sichergestellt. Dabei handele es sich unter anderem um Datenträger, sagte Esser. Die Auswertung werde sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Man habe unter anderem auch Tresore sichergestellt.

Weitere Informationen
CD mit kinderpornografischem Material © picture-alliance/ dpa

50 Tatverdächtige, keine Haftbefehle

Nach Razzien im Zusammenhang mit dem Missbrauchskomplex von Bergisch Gladbach haben Ermittler Details bekannt gegeben. Unter den 50 Verdächtigen sind demnach zwei Frauen. extern

Ein Polizist steht vor Einsatzfahrzeugen. © Picture Alliance Foto: Julian Stratenschulte

Fall Bergisch Gladbach: Drei Durchsuchungen in MV

Im Zuge der Fälle von Kindesmissbrauch in Bergisch Gladbach sind am Dienstag bundesweit Wohnungen von 50 Verdächtigen durchsucht worden - drei davon in Mecklenburg-Vorpommern. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 02.09.2020 | 06:00 Uhr

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