Stand: 10.11.2018 18:31 Uhr

Katastrophenschutz: Rotes Kreuz fordert mehr Geld

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Niedersachsen fordert nach den Katastrophenfällen in diesem Jahr mehr Geld vom Land. Mehrere Einsätze in diesem Jahr hätten gezeigt, dass mehr Investitionen nötig seien, sagte der Präsident des Landesverbandes, Hans Hartmann, am Sonnabend in Hannover. DRK-Helfer unterstützten unter anderem beim Moorbrand im Emsland die Feuerwehrleute. "Wenn es ernst wird, können wir uns in Niedersachsen auf das ehrenamtliche Engagement vieler Tausend Helferinnen und Helfer verlassen", sagte Hartmann.

Menschen protestieren vor der DRK-Landesversammlung. © NDR Foto: Sandrine Harder

Rotes Kreuz fordert Lösungen beim Pflegenotstand

Hallo Niedersachsen -

Das Rote Kreuz hat auf seiner Landesversammlung in Hannover Lösungen für den Fachkräftemangel in Pflegeberufen gefordert. Die Pflege müsse eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein.

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Schnelle Lösungen beim Pflegenotstand gefordert

Ein weiteres Thema auf der jährlichen Landesversammlung war der Pflegenotstand. Hartmann forderte schnelle Lösungen, damit sich der Notstand nicht noch weiter verschärft. Er begrüßte das Aktionsprogramm gegen den Pflegenotstand der drei Bundesministerien für Gesundheit, für Arbeit und für Familie. Neben einer Ausbildungsoffensive sieht das Programm vor, Pflegekräfte zu ermuntern, in den Job zurückzukehren oder wieder Vollzeit darin zu arbeiten. Zu einer merklichen Verbesserung könne es aber nur kommen, wenn mehr Geld ins System fließe, und zwar in die Pflegeversicherung, so Hartmann. Zudem müsse das Image der Pflegeberufe aufgewertet werden.

23.500 Menschen arbeiten in Niedersachsen beim DRK

In Niedersachsen arbeiten 7.500 Menschen im Bereich Altenpflege für das DRK. Insgesamt ist die Organisation hierzulande der Arbeitgeber für mehr als 23.500 Menschen. Rund 29.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich für das Rote Kreuz in Niedersachsen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 10.11.2018 | 18:00 Uhr

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