Mitarbeiter der Feuerwehr stehen an dem Eingang des Reihenhauses, in dem die Leiche eines Mannes gefunden wurde. © dpa-Bildfunk

Göttingen: Sohn soll vor Wohnhausbrand Vater getötet haben

Stand: 14.05.2021 15:08 Uhr

Der bei Löscharbeiten in einem Göttinger Wohnhaus von der Feuerwehr leblos aufgefundene, 59 Jahre alte Bewohner wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Das haben die Ermittlungen der Polizei ergeben.

Die noch am Mittwoch von der Staatsanwaltschaft Göttingen angeordnete Obduktion des Leichnams bestätigte den bereits während der polizeilichen Leichenschau am Brandort aufgekommenen, ersten Verdacht. Laut rechtsmedizinischem Untersuchungsergebnis verstarb der 59-Jährige an einer massiven Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper.

Der Verdächtige ist polizeilich kein Unbekannter

Beim Löschen eines Brandes in einem Einfamilienhaus in Göttingen war der Mann am Mittwoch tot aufgefunden worden. Am Donnerstag wurde nach Angaben der Polizei der 27 Jahre alte Sohn des Getöteten im Stadtgebiet Göttingen festgenommen. Der dringend Tatverdächtige wurde demnach am Freitag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den polizeilichen bekannten Göttinger. Der Verdacht laute Mord, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Buick dem NDR in Niedersachsen. Die Polizei Göttingen hat eine Mordkommission eingerichtet.

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Ein Feuerwehrauto steht vor einem Feuerwehrhaus. © NDR Foto: Julius Matuschik

Brand in Einfamilienhaus in Göttingen: 59-Jähriger gestorben

Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar, wie die Polizei mitteilte. Der Verstorbene war der Bewohner des Hauses. (13.05.2021) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 14.05.2021 | 15:00 Uhr

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