Ein Justizvollszugsbeamter steht im Innenhof eines Gefängnisses. © NDR Foto: Julius Matuschik

Getötete Schwangere in Lüneburg: Verdächtiger bestreitet Tat

Stand: 19.10.2021 13:57 Uhr

Eine schwangere Frau und ihr ungeborenes Kind sterben in einer Wohnung in Lüneburg in Folge von Messerstichen. Tatverdächtig ist ein 37-Jähriger, der sich jetzt zu den Vorwürfen geäußert hat.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Lüneburg sagte, der Mann bestreite, seine hochschwangere Lebensgefährtin erstochen zu haben. Nach Angaben der Ermittler hat die Obduktion ergeben, dass die 36-Jährige infolge der Messer-Attacke gestorben ist. Laut Staatsanwaltschaft liegt das detaillierte Gutachten allerdings noch nicht vor. Die Ermittler erhoffen sich davon weitere Erkenntnisse - etwa darüber, was am Tatort genau passiert ist und was das Tatmotiv gewesen sein könnte.

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Die Frau und ihr Ungeborenes starben in Folge einer Messerattacke. Der Lebensgefährte bestreitet die Tat. (18.10.2021) 1 Min

Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Der 37 Jahre alte Beschuldigte hatte am Freitag zunächst angegeben, seine 36-jährige Freundin in der Wohnung leblos gefunden und dann Nachbarn zu Hilfe gerufen zu haben. Die Spuren sowie die Gesamtumstände deuten jedoch nach Einschätzung der Polizei darauf hin, dass er selbst die Tat begangen hat. Er sitzt seit Sonnabend in Untersuchungshaft. Die Tatwaffe fand die Polizei in der Wohnung im Stadtteil Moorfeld.

Stadt kümmert sich um weiteres Kind

In dem Haushalt lebt auch noch ein weiteres Kind, das zur Schule ging. Das hat ein Sprecherin der Stadt Lüneburg dem NDR in Niedersachsen bestätigt. Die Kommune kümmere sich um das Kind und weitere Angehörige.

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Ein alter Kran im Lüneburger Hafenviertel. © NDR Foto: Julius Matuschik
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Nachrichten aus dem Studio Lüneburg

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 19.10.2021 | 13:30 Uhr

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