Stand: 28.04.2020 20:10 Uhr

Funklöcher: Mobilfunkmasten für weitere Kommunen

Auf einem Smartphone steht der Text "Kein Netz". © dpa- Bildfunk Foto: Inga Kjer
In insgesamt zwölf niedersächsischen Kommunen soll es bald Empfang geben. (Themenbild)

Im Rahmen der Aktion "Wir jagen Funklöcher" erhalten 50 weitere Kommunen in Deutschland LTE-Mobilfunkmasten von der Telekom, sechs davon in Niedersachsen. Ursprünglich waren insgesamt 50 Masten vorgesehen, doch die Telekom hat die Anzahl nach eigenen Angaben auf 100 verdoppelt: Die Aktion habe "sehr viel Begeisterung und Engagement in den Kommunen ausgelöst", sagt Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland. Unter den ersten 50 "Gewinnern" der Aktion waren ebenfalls sechs niedersächsische Kommunen, insgesamt werden also zwölf Masten im Land aufgestellt. Und das schon bald. "Trotz Corona sollen die meisten Standorte bis Ende 2020 funken", teilte die Telekom mit.

Die sechs weiteren "Gewinner"-Kommunen in Niedersachsen sind

  • Auhagen (Landkreis Schaumburg)
  • Börger (Landkreis Emsland)
  • Firrel (Landkreis Leer)
  • Lage (Landkreis Grafschaft Bentheim)
  • Lingen (Landkreis Emsland)
  • Lüder (Landkreis Uelzen)

In der Runde der ersten 50 waren aus Niedersachsen vertreten

  • Burgwedel, Ortsteil Fuhrberg (Region Hannover)
  • Göttingen
  • Krebeck (Landkreis Göttingen)
  • Salzbergen (Landkreis Emsland)
  • Samtgemeinde Hage (Landkreis Aurich)
  • Stemmen (Landkreis Rotenburg/Wümme)

Telekom will Angebote an weitere Kommunen prüfen

"Wir jagen Funklöcher" ist nach Angaben des Unternehmens eine Ergänzung seines Ausbauprogramms. Pro Jahr baue die Telekom rund 2.000 Mobilfunk-Standorte in Deutschland. An der Aktion beteiligten sich demnach 539 Kommunen. Da es nur 100 "Gewinner" gibt, solle nun geprüft werden, inwieweit weiteren Kommunen Angebote gemacht und sie in die Ausbauplanung für die kommenden zwei Jahre integriert werden können.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 29.04.2020 | 06:30 Uhr

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