Am Rathaus in Hannover wird während der Earth Hour 2016 das Licht ausgeschaltet, nur Fackeln und die Uhr leuchten. © picture alliance/dpa Foto: Peter Steffen

Earth Hour 2021: Eine Stunde Dunkelheit für das Weltklima

Stand: 27.03.2021 21:30 Uhr

Am Samstagabend ist wieder das Licht ausgegangen - weltweit und auch in Niedersachsen. Um 20.30 Uhr Ortszeit begann die sogenannte Earth Hour.

Mit der Veranstaltung will die Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) auf die weltweite Klimakrise aufmerksam machen. Auch in mehr als 50 Kommunen in Niedersachsen und Bremen ging für eine Stunde das Licht aus - ebenso wie an weltberühmten Bauwerken wie dem Brandenburger Tor, dem Kölner Dom, dem Empire State Building in New York und dem Opernhaus in Sydney.

Laser über Göttingen erloschen

In Niedersachsen sollte nach Angaben der Organisatoren etwa rund um Lüneburgs Marktplatz und am Neuen Rathaus in Hannover das Licht ausgehen. Während der Gauss-Weber-Telegraf-Laser über den Dächern Göttingens erlöschen sollte, war auch für die Kaiserpfalz in Goslar, das Hildesheimer Rathaus sowie den Wasserturm auf Langeoog eine dunkle Stunde geplant.

544 Kommunen in Deutschland machen mit

Insgesamt beteiligten sich in Deutschland 544 Kommunen, nach Angaben des WWF eine Rekordzahl. Auch privat konnten die Menschen bei der Earth Hour mitmachen, hieß es im Vorfeld vom WWF: "Egal wo Sie sich auf der Welt befinden, schalten Sie am Sonnabend um 20.30 Uhr für eine Stunde bei sich zu Hause das Licht aus." So könnten die Menschen sich für mehr Anstrengungen beim Klimaschutz aussprechen und gemeinsam ein globales Zeichen für den Klimaschutz und einen lebendigen Planeten setzen.

Entstanden ist die Earth Hour 2007 in Sydney. Ab 2008 entwickelte sie sich zu einer globalen Aktion.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 27.03.2021 | 12:00 Uhr

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