Stand: 19.03.2020 15:36 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

E-Bulli: Das Auto von morgen im Gewand von gestern

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Der eBulli: Äußerlich ein T1 aus dem Jahre 1966, unter der Karosserie ein moderner Elektromotor mit 83 PS.

Es ist ein Vorgeschmack: Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat am Donnerstag einen rein elektrisch fahrenden E-Bulli vorgestellt. Die mit den Antriebskomponenten aktueller VW-Elektrofahrzeuge ausgestattete Studie basiert auf einem 1966 produzierten T1-Samba-Bus. 2022 soll der erste vollelektrische Serienbulli von VWN auf den Markt kommen, der "ID Buzz". Mit der jetzt präsentierten Studie will Volkswagen nach eigenen Angaben zeigen, welch großes Potenzial im Elektro-Konzept des Konzerns stecke.

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T1 mit Elektromotor ab 64.900 Euro

Der E-Bulli ist mit einem 61 kW starken Elektromotor ausgestattet. Alle Serienteile des E-Antriebs werden laut VWN in Kassel hergestellt, die Lithium-Ionen-Module kommen aus dem Werk Braunschweig. Die Endmontage erfolgt beim VW-Partnerunternehmen "eClassics" in Renningen bei Stuttgart. Volkswagen will die außergewöhnliche Kombination aus Oldtimer und Zukunftsmobil auch für Endkunden anbieten. Diese müssten für den E-Bulli dann allerdings mindestens 64.900 Euro hinblättern - ohne Extras.

VWN schließt alle Produktionsstandorte

Am Dienstag hatte VWN angekündigt, aufgrund der Corona-Pandemie die Produktion an allen Standorten in Deutschland und Polen für voraussichtlich zehn Tage auszusetzen. Gründe seien das unsichere Absatzumfeld für leichte Nutzfahrzeuge, volatile Lieferketten der Zulieferer sowie der Schutz der Gesundheit aller Beschäftigten. Laut VWN sind rund 24.000 Beschäftigte von der Schließung betroffen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 20.03.2020 | 06:30 Uhr

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