Stand: 10.01.2021 16:28 Uhr

Corona: Was ist jetzt in Niedersachsen erlaubt, was nicht?

Eine Frau sitzt auf einer Parkbank und schaut auf ihr Handy. © picture alliance / NurPhoto Foto: Jakub Porzycki
Kontakte sollen noch stärker reduziert werden, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. (Themenbild)

Niedersachsen fährt das öffentliche Leben weiter herunter. Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 31. Januar geeinigt, um die dramatische Ausbreitung des Coronavirus in den Griff zu bekommen. Teilweise wurden die Maßnahmen im Vergleich zur vorhergehenden Lockdown-Phase noch einmal verschärft. Das Land Niedersachsen hat dazu eine neue Corona-Verordnung erlassen. Folgende Punkte gelten seit 10. Januar:

Wie viele Personen dürfen sich noch treffen?

Bis zum 31. Januar sind private Zusammenkünfte nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. Ausnahmen für Kinder, die nicht älter als 14 Jahre sind, gibt es nicht mehr. Eine Änderung für die Kleinsten hat das Land aber nachträglich angekündigt: Ein Kind bis drei Jahre darf dabei sein, wenn sich eine Betreuungsperson - also etwa Mutter oder Vater - mit jemandem aus einem anderen Haushalt trifft. Wer wen besucht - ob eine Familie als Hausstand eine Person oder eine Person eine Familie - ist egal. Für Kinder von geschiedenen Eltern und Patchwork-Familien sowie Menschen mit Behinderungen, die eine Begleitperson benötigen, sind Ausnahmen vorgesehen. Für Beerdigungen soll die verschärfte Kontaktregelung nicht greifen.

 

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Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 08.01.2021 | 19:30 Uhr

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