Stand: 11.03.2020 10:14 Uhr  - Hallo Niedersachsen

Corona: Immer mehr Events auf dem Prüfstand

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sollen Großveranstaltungen genau geprüft werden. (Themenbild)

Das Coronavirus greift weiter um sich. Nachdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) empfohlen hat, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern bis auf Weiteres abzusagen, kommen dem immer mehr Kommunen und Länder nach. Schleswig-Holstein hat am Dienstag die vorläufige Absage von Events ab besagter Größenordnung bis Karfreitag beschlossen. In Bayern und Nordrhein-Westfalen wurden die Veranstaltungen sogar bis zum Ende der Osterferien abgesagt. Zudem sind diverse Sportveranstaltungen betroffen.

Corona: Fußballspiele vor leeren Rängen

Hallo Niedersachsen -

Um eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, spielen der VfL Wolfsburg und Werder Bremen ohne Zuschauer. Auch die Bergen-Belsen-Gedenkfeier findet in kleinerem Rahmen statt.

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Region Hannover und Braunschweig setzen Großveranstaltungen aus

Am Nachmittag und Abend zogen die Region Hannover und die Stadt Braunschweig nach. Dort sind jeweils Veranstaltungen mit mehr 1.000 Besuchern verboten. In der Region Hannover gilt dies bis zum 22. März, wenn die Veranstaltungen in geschlossenen Räumen stattfinden. Ob Hannover 96 am Sonntag gegen Dynamo Dresden antritt, werde individuell entschieden, hieß es auf einer Pressekonferenz. Vor der Entscheidung der Region Hannover hat es zu den acht bekannten Fällen in der Region sechs neue bestätigte Erkrankungen im Stadtgebiet gegeben. In Braunschweig gilt die Verfügung den Angaben zufolge "bis auf Weiteres." Die Entscheidung beziehe sich derzeit aber noch nicht auf Spiele von Eintracht Braunschweig. Es werde abgewartet, ob sich die Liga zu der Frage positionieren wird, so die Stadt. Daher könne es auch kurzfristig Änderungen ergeben.

Gesundheitsministerin Reimann gegen generelle Absagen

Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) hält weiterhin nichts von generellen Absagen. Ihr Ministerium behält sich vor, individuell zu entscheiden, bei welchen Veranstaltungen es eingreift. Reimann hat sich außerdem gegen die Schließung von Schulen und Kitas ausgesprochen.

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Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 10.03.2020 | 19:30 Uhr

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