Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) spricht in einem Interview. © NDR

Corona-Folgen: Althusmann will Wirtschaft länger unterstützen

Stand: 12.11.2021 19:36 Uhr

Die steigende Zahl von Corona-Fällen verschlechtert die Lage für Unternehmen und Selbstständige, befürchtet Niedersachsens Wirtschaftsminister Althusmann. Der Staat solle Hilfsgelder länger auszahlen.

"Insbesondere durch Kontaktreduzierungen, Absagen von Veranstaltungen oder durch die Einführung einer 2G-Regel im Dienstleistungsbereich könnte die wirtschaftliche Lage von Unternehmen und Selbstständigen erheblich verschlechtert werden", sagte der CDU-Politiker Bernd Althusmann am Freitag in Hannover. Deshalb sollte etwa die Überbrückungshilfe III um drei Monate bis Ende März 2022 verlängert werden. Sie sei für Unternehmen, Freiberufler und Soloselbstständige das zentrale Kriseninstrument, um die Folgen der Pandemie auf Jobs und Firmen abzufedern. Neben der Fixkostenerstattung etwa für Mieten gibt es mit der Überbrückungshilfe III weitere Zuschüsse.

Althusmann: Zur Arbeit nur unter 3G-Bedingungen

Althusmann sprach sich außerdem für die flächendeckende 3G-Regel am Arbeitsplatz aus. "Wir sind in einem Stadium in der Pandemie angekommen, in dem wir uns nicht mehr in einer Diskussion über ein Auskunftsrecht des Arbeitgebers hinsichtlich des Impfstatus von Arbeitnehmern verlieren dürfen." Arbeitnehmer, die nicht im Homeoffice arbeiten, müssten mit der 3G-Regel entweder vollständig gegen das Coronavirus geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Die mögliche neue Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP will eine bundesweite 3G-Regel am Arbeitsplatz.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 12.11.2021 | 18:00 Uhr

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