Stand: 22.08.2019 14:08 Uhr

Batnight: Wer rettet die Fledermäuse?

Bei der Batnight bekommen Besucher auch Tipps, wie man Fledermäuse am besten beobachten kann. (Themenbild)

Es ist Batnight: In über 35 Ländern auf der ganzen Welt findet dieses Wochenende die 23. Internationale Fledermausnacht statt. Offiziell ist das die Nacht vom 24. auf den 25. August, in Niedersachsen finden aber bereits am Freitag zahlreiche Veranstaltungen statt, bei denen Besucher die Tiere beobachten und Wissenswertes erfahren können. Dabei geht es vor allem um den Schutz der Fledermäuse. Denn von den 25 in Deutschland heimischen Arten sind vier akut vom Aussterben bedroht, drei gelten als stark gefährdet und weitere fünf wurden als gefährdet eingestuft. Bei den Veranstaltungen geht es auch darum, was jeder einzelne für den Erhalt der Tiere tun kann.

Fledermäuse mögen kein Blut

Die Vergleiche mit Vampiren hinken: Von den 25 Fledermausarten in Deutschland ernährt sich keine einzige von Blut. Sie alle fressen ausschließlich Insekten. Genau das ist ein Problem für die Tiere, denn das dramatische Insektensterben wirkt sich laut NABU auch negativ auf die Fledermausbestände aus. Neben dem Nahrungsmangel litten Fledermäuse demnach außerdem stark unter Wohnungsnot. Durch die Sanierung alter Gebäude und das Abholzen alter Bäume fänden Fledermäuse immer weniger Unterschlupf. Umso wichtiger sei es, darüber zu informieren, wie jeder den Fledermäusen helfen kann - indem man zum Beispiel Gärten insekten- und fledermausfreundlich gestaltet.

Als Organisator der Batnight hat der NABU die Veranstaltungen in Niedersachsen aufgelistet:

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 24.08.2019 | 08:00 Uhr

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