Stand: 03.06.2020 17:30 Uhr

265 Millionen Euro für Kliniken im Land

Bett auf einem Krankenhausflur © dpa / Picture Alliance
An 22 Kliniken in Niedersachsen soll Geld investiert werden. (Themenbild)

Zumindest eine Erkenntnis aus der Corona-Pandemie scheint positiv: Das Krankenhausnetz in Niedersachsen hat sich aus Sicht des Gesundheitsministeriums bewährt. Das Land will deshalb daran festhalten und nimmt Geld in die Hand. In diesem Jahr sollen 265 Millionen Euro in 22 Klinikprojekte investiert werden, hieß es vom Ministerium am Mittwoch in Hannover. Das Geld stammt aus Programmen von Kommunen, Land und Bund. Hinzu kommt eine Pauschalförderung des Landes für Niedersachsens Kliniken für kleinere Investitionen in Höhe von jährlich aktuell rund 110 Millionen Euro.

Reimann: Kliniken sollen gut erreichbar sein

"Die Fördermittel fließen gezielt in die Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft in den Regionen", sagte Landesgesundheitsministerin Carola Reimann (SPD). Für die Bevölkerung solle auch in Zukunft eine moderne und gut aufeinander abgestimmte stationäre Versorgung bereitstehen - die Kliniken müssten zudem gut erreichbar sein, so Reimann weiter. In Niedersachsen gibt es insgesamt 172 Krankenhäuser mit etwa 40.000 Betten.

Ausbauten und Weiterfinanzierungen

Von den Investitionen sollen demnach das Evangelische Krankenhaus Göttingen, das Vinzenzkrankenhaus Hannover, die Helios Klinik Cuxhaven, die OsteMed Klinik Bremervörde, das Städtische Klinikum sowie die Psychiatrische Klinik Lüneburg, das Klinikum Osnabrück, das St.-Marien-Hospital Friesoythe, das Christliche Krankenhaus Quakenbrück, die Euregio Klinik Nordhorn, das Krankenhaus Wittmund sowie das Klinikum Oldenburg profitieren. Außerdem sollen bereits laufende Ausbauten in anderen Häusern weiterfinanziert werden - in einigen Fällen musste wegen Baupreissteigerungen auch Geld nachgelegt werden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 03.06.2020 | 17:00 Uhr

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