Stand: 15.03.2017 10:03 Uhr  | Archiv

Sorgt Partnerland Japan für CeBIT-Aufwind?

Die IT-Messe CeBIT erwartet für das Jahr 2017 mehr Aussteller. Grund sei das starke Partnerland Japan. Davon erhofft sich der Chef der Deutschen Messe AG spürbare Impulse. Er gehe davon aus, dass mindestens das Vorjahresniveau erreicht wird. Bei der CeBIT 2016 waren 3.300 Aussteller aus 70 Ländern.

Japan - ein wichtiger Partner

Japan sei einer der wichtigsten Wirtschafts- und Handelspartner in Asien, sagte Oliver Frese vom Vorstand der Deutschen Messe. Nach Berechnungen des Branchenverbandes Bitkom wurden aus Japan im Jahr 2015 Technikprodukte im Wert von 1,3 Milliarden Euro nach Deutschland importiert - ein Plus von 19 Prozent. Umgekehrt ist der Warenfluss den Angaben zufolge um rund 15 Prozent auf 270 Millionen Euro gestiegen. Japan gehöre zur "Weltspitze in Sachen Digitalisierung" und sei Spitzenreiter in Sachen Forschung und digitale Kompetenz, teilte die Deutsche Messe weiter mit.

Wie die Digitalisierung die Wirtschaft verändert

Bei der CeBIT im März 2017 soll es unter dem Motto "d!conomy" - ein Kunstwort aus den englischen Begriffen für Digitalisierung und Wirtschaft - unter anderem um selbstfahrende Autos, intelligente T-Shirts und automatisierte Fabriken gehen. Außerdem will sich die Messe auch mit Veränderungen der Arbeitswelt durch den digitalen Wandel beschäftigen. In den vergangenen Jahren hatte sich die CeBIT von einer Computermesse zu einer reinen Digitalmesse für Fachleute gewandelt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 10.09.2016 | 14:00 Uhr

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